
Angefangen hat digital inspiration 1999.
Internet. Wahnsinn. Ich bin auch drin.
Nach einigen Jahren als Auftragnehmer von hauptsächlich Agenturen festigte sich bei mir immer mehr der Wunsch, direkt mit Kunden im Bereich Onlinehandel zu arbeiten.
Dies ermöglichte angenehmere Kommunikation, ein viel besseres Preis-Leistungs-Verhältnis für Kunden und eine bessere Beratung.
Immer deutlicher hat sich gezeigt, dass es keinen Sinn macht sich zu verbiegen und dem Trend "schicke Webagentur" zu folgen, wenn man eigentlich eher aus der alternativen Ecke kommt :-)
Kurze Entscheidungswege. Keine Jacketts mehr. Keine bösen Überraschungen bei Angeboten und Rechnungen.
Jeder Topf findet seinen Deckel, heißt es.
Unsre Art zu leben – auch gerne mal abseits des Mainstream – wurde zur konsequent verfolgten
"Firmenstrategie".
Und die funktioniert! Wir sind stolz auf die Beziehung zu unseren Kunden und Projekte, an denen wir beteiligt sein dürfen. Aus dem Ein-Mann-Betrieb ist eine Firma mit mehreren Angestellten geworden – und wir wachsen beständig weiter!
Mit den unten aufgeführten Kunden arbeitet digital inspiration seit 2008 und länger zusammen. Hier gezeigte Projekte haben wir von Anfang an mit aufgebaut und begleitet. Die Menschen hinter diesen Firmen und die Zusammenarbeit (mehr dazu) lassen uns mit Begeisterung und oft mit viel Spaß das machen, was unser Job ist: gute e-Commerce Websites.
Vor der Kür
kommt die Pflicht.
Die Situation ist bekannt: Es gibt eine Idee oder konkrete Pläne für einen Online Shop oder ein anderes Internet Projekt, nun soll ein Partner für die Realisierung gefunden werden. Also schreibt man Agenturen und/oder Freiberufler an und bittet um Angebote. Dabei ergeben sich zunächst zwei offensichtliche Probleme:
1. Der Betreiber möchte möglichst wenig für die Realisierung bezahlen, diese soll aber natürlich hochwertig sein.
2. Die Agentur möchte einen möglichst umfangreichen Auftrag, denn schließlich muss sie Umsatz generieren.
Hinzu kommt, dass der Aufwand für eine komplexere Website stark mit der Ausgestaltung von "kleinen" Details zusammenhängt, was im Voraus oft nicht alles abzusehen ist, bzw. im laufenden Betrieb ergeben sich oft bessere Lösungen als bei der Planung am Reißbrett.
So kann also wieder der klassische Interessenkonflikt zum Tragen kommen:
Der Auftraggeber muss neben der reinen Realisierung der Website noch viele
andere
Bereiche finanziell "stemmen" und ist tendenziell daran interessiert, von der
Agentur "möglichst viel für möglichst wenig zu bekommen". Die Agentur will ihren
Aufwand vergütet sehen und implementiert gerne viele "Details", wodurch die
Kosten
u.U. nicht unerheblich steigen.
Der Vorschlag, einen Online Shop auf Provisionsbasis einzurichten und zu betreuen kam für mich im Jahr 2005 zuerst von einem Kunden – Jochen Binikowski vom Buddel-Bini Versand. Da nicht sicher war, ob ein Shopsystem bei Suchmaschinen auch so präsent sein kann wie in jahrelanger Arbeit händisch erstellte Seiten, wurde eine erfolgsbasiere Vergütung vereinbart für die Einrichtung und Betreuung eines Online Shops. Ich freue mich sehr darüber, dass diese Partnerschaft bis heute erfolgreich ist und nicht zuletzt zu einer freundschaftlichen und sehr angenehmen Zusammenarbeit geführt hat, wie auch viele andere, die folgen sollten.
Für mich als Dienstleister war dies der erste Schritt weg vom klassischen Geschäftsmodell einer Agentur und hin zu einer anderen Art der Zusammenarbeit: gemeinsame Ziele anstatt Interessenkonflikte, kein Feilschen um Manntage und Stunden. Besser realisierte Shops und Seiten waren und sind genug Motivation, sich auf dieses Geschäftsmodell zu konzentrieren. Solche Partnerschaften müssen für beide Seiten erfolgreich und profitabel sein, um langfristig Bestand haben zu können. Dies lässt sich nicht durch "Knebelverträge" erreichen, sondern durch ehrliche Zusammenarbeit und Kommunikation im Vorfeld und danach. Wenn das der Fall ist, macht die Arbeit auch gleich viel mehr Spaß und führt – nicht zuletzt durch die Motivation einer erfolgsorientierten Vergütung – meiner Meinung nach zu deutlich besseren Ergebnissen. Alle Projekte der letzten Jahre funktionieren nach dem hier beschriebenen Modell.
Gegenseitiges Vertrauen
Dies ist wohl der wichtigste Aspekt. Eine derartige Partnerschaft muss auf
Langfristigkeit ausgelegt sein.
Der Dienstleister geht zunächst massiv in Vorleistung und versucht eine
konkurrenzfähige Präsenz zu realisieren in der Hoffnung, bei einem späteren
Erfolg dann tendenziell mehr Geld für weniger Arbeit zu bekommen. Das muss
beiden Seiten klar sein. Ich betone bei Vorgesprächen immer, dass ich darum
bitte so zu kalkulieren, dass die vereinbarte Provision später auch noch
gerne(!) bezahlt wird, wenn es viel werden sollte. Denn das ist schließlich das
erklärte Ziel auf beiden Seiten.
Mit der ersten Realisierung ist auch nur der Anfang geschafft. Ich kenne kein
Internetprojekt, das schon im ersten Wurf "perfekt" war. Neben sich wandelnden
Anforderungen gibt es immer wieder Erkenntnisse im laufenden Betrieb, die
Anpassungen oder auch tiefgreifende Änderungen erforderlich machen.
Ein Geschäftsmodell mit Aussicht auf Erfolg
Es gibt viele Betreiber, die gerne einen Onlineshop auf Provisionsbasis in
Auftrag geben möchten. Man hat ja nichts zu verlieren, "das Risiko trägt der
andere" – daher frage ich im Vorfeld immer recht kritisch nach, wie gut die
Kenntnis des jeweiligen Marktes und der Konkurrenz ist.
Die Kernfrage ist bei Online Shops eigentlich immer: "Was würde mich als Kunden
davon überzeugen, bei Ihnen zu bestellen, und nicht bei Platzhirsch A oder dem
allgemein bekannten Shop B?" Das kann nicht alleine ein hübsch aussehendes
Layout sein oder andere Dinge, die in den Bereich der Realisierung fallen. Die
Erfahrung zeigt, dass auch hässliche, veraltete und sogar fehlerhaft arbeitende
Shops profitabel sein können, wenn nur das dahinter stehende Angebot attraktiv
genug ist. Dieser Aspekt ist ausschlaggebend, und auf diesem Gebiet gilt es dann
sich durchzusetzen.
Als Dienstleister ist man gut beraten, nur solche Partnerschaften einzugehen,
denen man auch einen Erfolg zutraut, schließlich trägt man selbst das Risiko :-)
Kompetenz auf der Seite des Dienstleisters
Der Vorteil einer solchen provisionsbasierten Kooperation ist, dass es nun nicht
mehr den oben erwähnten Interessenkonflikt gibt, sondern beide Seiten an einem
Strang ziehen und das gleiche Ziel verfolgen: Maximierung des Umsatzes. Der
Dienstleister sollte also im eigenen Interesse in der Lage sein eine Lösung zu
realisieren, die in ihrem Bereich konkurrenzfähig ist.
Schließlich wird vom Betreiber auch erwartet, seinen Teil der Vereinbarung und
des laufenden Betriebs mit der gebührenden Professionalität zu erledigen. Nur
wenn beide Seiten ihren Job gut machen, kann das gesamte Projekt erfolgreich
sein. Darauf muss sich die jeweils andere Seite verlassen können. Ein guter
Partner für die Technik ermöglicht es dem Betreiber sich auf das Kerngeschäft zu
konzentrieren und ist von sich aus darauf bedacht, das Angebot fortwährend zu
verbessern – sei es hinsichtlich der Benutzerführung, Optik oder anderer
Features.
Und wie sieht das aus?
Mit einer Hand läßt sich kein Knoten knüpfen.
aus der Mongolei
Ab 10 Uhr sind wir da.